Laura Blüml - Auszubildende zur Systemplanerin

Im Interview

Wir haben unsere Azubine gefragt, wie sie zur HPE GmbH gekommen ist und welchen Erfahrungsschatz sie Interessenten mitgeben möchte.

Laura Blueml

1.    Warum hast du dich zur Ausbildung als Systemplanerin entschieden?
Als ich das erste Mal von dieser Stellenbeschreibung gehört habe, konnte ich mir nicht viel darunter vorstellen. Der skeptische Blick meines Vaters verbunden mit der Frage, ob ich mir das schon zutraue war auch nicht unbedingt hilfreich, was mich allerdings noch mehr davon überzeugte, mich darüber zu informieren. Die Beschreibung der Arbeitsagentur „Technische Systemplaner/innen der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme erstellen nach Vorgaben Unterlagen für die Herstellung, Montage und den Betrieb von energie- und informationstechnischen Systemen und Anlagen“ lieferte zumindest schon mal eine grobe Vorstellung des Ausbildungsinhaltes, was das Ganze aber noch nicht so ganz traf.  Ich denke weshalb ich mich letztendlich dazu entschieden habe, war die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz, der auch in Zukunft noch gefragt ist und die Möglichkeit in meinem Arbeitsleben etwas zu bewirken und dabei zusehen zu können, wie aus einer anfänglichen Idee ein richtiges Projekt wird.

2.    Was hast Du von Deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?
Ich denke die üblichen Erwartungen an eine Ausbildung ist eine solide Vorbereitung auf das spätere wirkliche Arbeitsleben, ein Studium oder eine Weiterbildung. Was man allerdings bekommt ist nicht nur eine Ausbildung für die Arbeit. Man lernt etwas durchzuziehen, sich dabei etwas aufzubauen, sowohl mit Kollegen als auch Mitarbeitern anderer Unternehmen zu kommunizieren und mit seinen Mitmenschen zusammen an einem Strick zu ziehen. Eine Ausbildung bereitet dich nicht nur aufs Arbeitsleben vor, sondern auch auf ein Leben außerhalb des Büros oder der Baustelle.  

3.    Welche Arbeiten hast Du bisher kennengelernt und was hat Dir besonders gefallen
Der Kernpunkt der Ausbildung ist natürlich das Zeichnen von Elektroinstallationsplänen. Dazu gehören Stromlaufpläne, Installationspläne, Erdungspläne, Schemen und vieles mehr. Was allerdings am meisten Spaß macht, ist es sich von Anfang an mit einem Projekt auseinander zu setzen und sich von Beginn an, an der Planung beteiligen zu dürfen, eigene Vorschläge und Ideen einbringen zu können und dabei zu sein, wie diese tatsächlich ausgearbeitet und verwirklicht werden. Man kann miterleben, wie sich ein Projekt Stück für Stück langsam zusammensetzt und zusehen, wie es immer mehr wächst. Je mehr Erfahrungen man sammelt, desto mehr kann man sich in den folgenden Projekten einbringen und aktiv mitwirken.

4.    Was macht die HPE zu einem guten Ausbildungsbetrieb?
In erster Linie ist hier eine große Vielfalt an Projekten geboten. Wenn ich einige meiner Klassenkameraden ansehe, die Tag ein, Tag aus stur die selben Aufträge bearbeiten und wenig bis gar keine Abwechslung in den Projekten haben, kann ich glücklicherweise behaupten, dass es bei der HPE nicht sehr viele ähnliche Projekte gibt. Man lernt immer etwas Neues, in neuen Themengebieten, Arbeitsbereichen und Projektphasen und die Wahrscheinlichkeit, dass es mal keine Arbeit gibt, ist sehr gering. Das Arbeitsklima ist sehr entspannt und unter den Kollegen herrscht ein sehr gutes Verhältnis, was zum einen Morgens noch einen Grund mehr bietet aufzustehen und zum anderen auch die Arbeit noch mal etwas erleichtert. Man kann sich alles erfragen und muss sich nicht Angst haben wenn man auf eine Frage mal keine Antwort hat.

5.    Was würdest Du einem neuen Azubi mit auf den Weg geben?
Es ist definitiv ein anstrengender Job, der allerdings mit genügen Biss und Eifer sehr viel Spaß machen kann, da durch die vielen verschiedenen Arbeits- und Aufgabenbereiche eine große Vielfalt geboten ist. Außerdem ist der Beruf sehr zukunftsträchtig, weil eine große Nachfrage an techn. Systemplanern besteht, allerdings noch viel zu wenige zukünftige Azubis über diesen Beruf Bescheid wissen, weshalb die meisten dieser Stellen noch un- / unterbesetzt sind. Man sollte ein gewisses Grundverständnis für die Arbeit am PC mitbringen und die nötige Begeisterung ständig was neues zu lernen – hier ist man definitiv nie ausgelernt, weil man zum einen immer neue Projekte zugeteilt bekommt und zum anderen eine stetige Entwicklung in der Branche herrscht.

Laura ist nun bei uns im 3. Ausbildungsjahr und meistert ihre Aufgaben hervorragend. Wir bedanken uns für die Worte und freuen uns sehr, dass es ihr bei uns so gut gefällt.